Die İstanbulluoğlu-Moschee von Akdağmadeni ist ein rechteckiges Bauwerk innerhalb eines Hofes, das ursprünglich als Kirche aus Werkstein errichtet wurde und heute als Moschee für den Gottesdienst geöffnet ist.
Architektonische Merkmale
Der am Eingang gelegene Narthex mit Rundbögen wurde nachträglich geschlossen und in je einen Raum zu beiden Seiten umgewandelt. Die architektonische Ordnung des Bauwerks tritt durch folgende Elemente hervor:
- Der dreibogige Narthex besitzt eckige Ecksäulen und rundprofilige Mittelsäulen.
- Über dem Glockenturm im Süden des Bauwerks wurde später ein Minarett errichtet, dessen Zugang so gestaltet wurde, dass er von außen erfolgt.
- Die Dachränder treten leicht nach außen vor und sind in Form eines Satteldachs mit Ziegeln gedeckt.
- Der Innenraum ist dreischiffig und mit einem Gewölbe überdeckt; an der Rückfassade befindet sich eine dreiteilige Apsis.
Geschichte
Das Bauwerk, das in osmanischer Zeit als Kirche für die nichtmuslimische Bevölkerung der Gegend errichtet wurde, wechselte im Lauf der Zeit den Besitzer und wurde in eine Moschee umgewandelt; ein Großteil seiner architektonischen Ursprünglichkeit, insbesondere die Schiffsordnung, die Apsis und der Narthex, blieb erhalten und ist bis in die Gegenwart überliefert. In dieser Hinsicht stellt das Bauwerk ein konkretes Beispiel für die multikulturelle Vergangenheit des Bezirks Akdağmadeni und für die Tradition religiöser Bauten dar, die die Konfession gewechselt haben.
Wichtiger Hinweis
Die im Zentrum des Bezirks Akdağmadeni gelegene Moschee darf nicht mit einem gesonderten Bauwerk verwechselt werden, das als Kirche von Akdağmadeni bekannt ist (im Viertel Yeşildere/Tahmaz, aus dem Jahr 1862 und bis heute als Kirche erhalten).
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