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Nakipzade-Moschee

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Die Nakipzade-Moschee liegt im Zentrum von Yozgat, im Viertel Köseoğlu. Der Inschrift über der Eingangstür zum Gebetsraum zufolge wurde die Moschee im Jahr 1260 der Hidschra (1844 nach christlicher Zeitrechnung) zusammen mit einer Medrese von Hoşyar Kadın, der zweiten Gemahlin Mahmuds II., errichtet.

Ihre Inschrift und Stiftungsurkunden

Die Inschrift hält fest, dass Hoşyar Kadın, die als Ziehtochter der vor ihr verstorbenen Beyhan Sultan und als Tochter der Mihrimah Sultan erschien, in Wahrheit die Ziehmutter der Beyhan Sultan und die leibliche Mutter der Mihrimah Sultan war und dass sie dieses Werk zum Andenken an ihre beiden Töchter errichten ließ; der Meister der Inschrift ist eine Person namens Ziya.

Neben ihrer Inschrift besitzt die Moschee zwei gesonderte Stiftungsurkunden:

  • Die erste ist auf ein Datum vor dem 21. September 1852 zu datieren und besagt, dass ihre Stifterin der Moschee 12 000 Kuruş stiftete und zur Auflage machte, dass dieses Geld für Instandhaltung, Reparaturen und sonstige Ausgaben der Moschee verwendet werde.
  • Die zweite Stiftungsurkunde datiert vom 22. April 1914 und vermerkt, dass Ayıntabizade Mustafa Mahzar Bey, ein im Viertel Tekke in Yozgat wohnhafter Landwirtschaftsinspektor aus Sivas, ein jährliches Einkommen von 500 Kuruş stiftete, mit der Auflage, dass davon 200 Kuruş für die Reparatur der Moschee und 30 Kuruş für die Instandhaltung der Wasserleitungen ausgegeben werden.

Architektonische Merkmale

Der Gebetsraum ist längsrechteckig angelegt und mit einer flachen Decke gedeckt; im Süden befindet sich ein Mihrab mit fünfeckigem Korpus aus buntem Marmor und daneben eine originale hölzerne Kanzel (Minber), die in durchbrochener Gittertechnik gearbeitet ist. An der Ostwand fällt eine rundbogige Predigerkanzel mit Holzgeländer und Steingesims ins Auge, die man zwischen den Fenstern hindurch erreicht. Im Norden des Gebetsraums öffnet sich eine zweigeschossige Vorhalle mit drei Rundbögen, die auf vier Säulen ruht, während sich in der Südwestecke ein Minarett mit Umgang und ringförmigen, stabförmigen Kehlgesimsen erhebt.

Schmuck

Als Schmuck stechen die durchbrochenen Gitterbrüstungen der Kanzel und die zypressenförmigen Verzierungen rund um die Predigerkanzel hervor.

Adresse
Merkez, Yozgat
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