Republik-Grundschule (Rektoratsgebäude der Bozok-Universität)
Das Gebäude der Republik-Grundschule (Cumhuriyet İlkokulu) wurde 1977 vom Präsidium des Obersten Rates für unbewegliche historische Denkmäler als schützenswertes Kulturgut unter Denkmalschutz gestellt. Im Stadtviertel Medrese, unmittelbar rechts an der Trasse der Straße Ankara-Sivas auf einem weitläufigen Grundstück errichtet, gilt der Bau als Erzeugnis jener Strömung, die in der Architektur der Atatürk-Ära als „Kemal-Stil" bezeichnet wird.
Geschichte
Den Quellen zufolge wurde das Gebäude 1927 vom damaligen Gouverneur von Yozgat, Ali Rıza Bey, errichtet. Am Bau waren der Bauunternehmer Şükrü Adıvallı und Nihat Çapan maßgeblich beteiligt, und die Schule wurde am 29. Oktober 1930 für den Unterricht eröffnet. Bis 2006 als Grundschule genutzt, übernahm das Gebäude ab 2007 die Funktion des Rektoratsgebäudes der Bozok-Universität.
Architektonische Merkmale
Der Bau ist ohne Kellergeschoss zweigeschossig und hat einen rechteckigen Grundriss von etwa 16x20 bis 20x7 Metern. Die Fassade, die vom Erdgeschoss an mit dickem Mörtelputz überzogen und gelb gestrichen ist, wurde so verfugt, dass der Eindruck paralleler großer Werksteinquader entsteht. Der gesamte Bau ist aus gelblichem, an Kefeki-Kalktuff erinnerndem und zum Bearbeiten geeignetem Werkstein errichtet.
Heutiger Zustand
Als Symbol der Bildungsoffensive der frühen Republik verkörpert das Gebäude auch heute noch, als Verwaltungssitz der einzigen Universität von Yozgat, die Kontinuität der Stadt in ihrer Bildungsgeschichte.
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